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Von der Vielfalt des Judentums

Juden mit Kippa in Synagoge

Frühjahrsreihe im Forum Albertus Magnus

Am Mittwoch, den 30. Juni 2021 wird die Frühjahrsreihe „Einführung ins Judentum“ im Forum Albertus Magnus abgeschlossen. Der Online-Vortrag mit dem Titel „,Eine zerstrittene Sippschaft‘ – Von der Vielfalt des Judentums“ von Prof. Dr. René Buchholz aus Bonn ist ab 19.30 Uhr via Zoom zu sehen. Im Anschluss können Fragen gestellt werden.

Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich unter 0228 42979-0 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Das Judentum ist kein monolithischer Block. „Die weitverbreitete Vorstellung von einer Einheit des Weltjudentums“, schreibt Rabbiner Arthur Hertzberg, „ist ein Mythos, den sich Antisemiten lange Zeit zunutze gemacht haben.“ Hertzberg spricht von einer „zerstrittenen Sippschaft“, und in der Tat finden wir heute nicht nur sephardisches und aschkenasisches Judentum, sondern seit dem 19. Jahrhundert orthodoxe, liberale, konservative und rekonstruktionistische Richtungen. Was in den letzten zweihundert Jahren die Differenzen und oft leidenschaftlich ausgetragenen Kontroversen begründet, ist nicht nur das Verständnis von Offenbarung und Liturgie, sondern auch die jeweilige Positionierung in der Moderne. Vielleicht sichert ja diese Diversität trotz ihrer Konfliktträchtigkeit das Überleben des Judentums in den Mehrheitsgesellschaften.

1.700 Jahre Judentum in Deutschland: 321 erwähnt Kaiser Konstantin die jüdische Gemeinde in Köln, was voraussetzt, dass sie schon länger existiert. Das ist ein Anlass, sich noch einmal ausführlicher mit dem Judentum zu befassen: mit seinen Gottesdiensten und Festen, von denen einige auch im christlichen Festzyklus ihre Spuren hinterlassen haben; und mit seinen unterschiedlichen Richtungen und Strömungen.


Bild: © Peter Weidemann, in: pfarrbriefservice.de

Kontakt

Joachim Klopfer

Joachim Klopfer
Pastoralreferent
Mobil: 0178 8730863
E-Mail: Joachim Klopfer

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