Navigation

Spielfiguren

Forum Rheinviertel

Bildungsveranstaltungen Herbstreihe 2018

Ist Religion politisch; darf oder soll sie es sogar sein? Schließlich war der biblische Monotheismus nicht politisch neutral, sondern besaß (und besitzt) einen herrschaftskritischen Impuls. Wann aber und warum traten Religion und Politik als eigene Sphären auseinander? Gewiss reicht die Unterscheidung beider hinter die Neuzeit zurück, aber eine bewusste Trennung, die auch normativen Charakter hat und nicht nur funktional begründet ist, kennzeichnet erst die modernen säkularen Demokratien. Damit sind die Religionen und Konfessionen nicht notwendig in einen unverbindlichen privaten Bereich abgedrängt worden, sondern können durchaus Argumente im öffentlichen Diskurs geltend machen, ohne dass eine bestimmte Religion für sich Deutungshoheit beanspruchen darf. Die religiöse Neutralität des Staates ist schließlich Bedingung dafür, dass Anhänger unterschiedlicher Religionen ebenso wie dezidiert nicht-religiöse Zeitgenossen friedlich mit- oder wenigstens nebeneinander leben können. Welche Perspektiven ergeben sich für das künftige Verhältnis von Religion(en) und Politik in einer Zivilgesellschaft?

Kurs-Nr.KurstitelBeginnOrt
RV-4-2018Religion, Säkularität und Politik13. Sep 2018Pfarrzentrum St. Evergislus, Hardtstraße 14, 53175 Bonn
RV-5-2018Monotheismus und Politik30. Okt 2018Pfarrzentrum St. Andreas, Rolandstr. 2, Eingang Ecke Rheinstr., 53179 Bonn
RV-6-2018Forum Rheinviertel Herbstreihe – Die neue Zivilgesellschaft von morgen22. Nov 2018Pfarrzentrum St. Evergislus, Hardtstr. 14, 53175 Bonn

Kontakt

Dr. Christine Hober
Bildungsreferentin
Burgstr. 43a
53177 Bonn
Mobil: 0173 3179168
E-Mail: Dr. Christine Hober