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Monotheismus und Politik

Der Monotheismus steht unter dem Verdacht, zwangsläufig zur Gewalttätigkeit zu führen. Wer an den einen und einzigen Gott glaube, werde die aus diesem Glauben erwachsenden Geltungsansprüche mit allen Mitteln durchsetzen. Der Islamismus scheint diesen Verdacht zu bestätigen. Eine Konsequenz aus entsprechenden Erfahrungen mit dem Monotheismus besteht in dessen Einhegung durch den demokratischen Verfassungsstaat. Setzt eine Politik für das friedliche Zusammenleben der Menschen in einem Gemeinwesen die Minimierung der religiösen Geltungsansprüche voraus? Ist der Religionsfriede nur durch Relativierung des Glaubens an den einen Gott zu gewährleisten? Oder ist es gerade der Glaube an den einen transzendenten, souveränen, unverfügbaren Gott, der zum Friedensengagement verpflichtet und motiviert?

 

Referent:

Dr. Ottmar John ist Referent im Bereich Pastoral des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz, seit 2016 Referent für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste; Publikationen zu Themen der kritischen Theorie, Medientheorie und zur Monotheismus-Debatte.

 

Anmeldung:

Veranstaltungen des Forum Rheinviertel können ohne Anmeldung besucht werden.

Beginn:
30. Okt 2018, 19:30
Ende:
30. Okt 2018, 21:00
Kurs-Nr.:
RV-5-2018
Preis:
Kostenfrei
Ort:
Pfarrzentrum St. Andreas, Rolandstr. 2, Eingang Ecke Rheinstr., 53179 Bonn

Kontakt

Dr. Christine Hober
Bildungsreferentin
Burgstr. 43a
53177 Bonn
Mobil: 0173 3179168
E-Mail: Dr. Christine Hober